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HPA, 2016

Sedimentmanagement im Hamburger Hafen

Seit über 800 Jahren betreibt Hamburg Handel über seinen Tidehafen. Der Hafen steht unter dem Einfluss der Gezeiten. Der stetige Wechsel von Ebbe und Flut macht den Erhalt der wasserseitigen Zugänglichkeit des Hafens zu einer besonderen Herausforderung.

Damit die Schiffe in den Hamburger Hafen kommen können, brauchen sie genug Wasser unter dem Kiel. Um die Tiefe zu halten, müssen immer wieder frische Ablagerungen (Sedimente) vom Boden der Hafenbecken und Fahrrinnen entfernt werden. Das ist in vielen Häfen der Welt üblich. Die Sedimente werden sowohl vom Fluss aus dem Oberlauf der Elbe als auch bei jeder Flut aus Richtung Nordsee nach Hamburg gespült und setzen sich hier ab.

Um ihrem Auftrag der Wassertiefeninstandhaltung nachzukommen, baggert die Hamburg Port Authority (HPA) jedes Jahr mehrere Millionen Kubikmeter Elbsediment. Der größte Teil des Baggerguts, eine Mischung aus Sand und feinkörnigem Schlick aus der Elbe, kann an andere Stellen im Gewässer umgelagert werden. Ein Teil des feinkörnigen Schlicks enthält allerdings Schwermetalle und organische Schadstoffe, die Hamburg überwiegend aus dem Oberlauf der Elbe erreichen. Sind diese Sedimente zu stark belastet, werden sie von der HPA an Land behandelt und verwertet oder deponiert.

Gefordert ist ein Systemverständnis, das Hafenentwicklung mit integriertem Strombau- und Sedimentmanagement verbindet.

Die Broschüre der HPA zeigt wie das Sedimentmanagement der HPA funktioniert und was Hamburg für die Schadstoffsanierung der Elbe leistet.

Download Broschüre [pdf-Datei, 11 MB]


DIE WELT, 17.09.2016

In der tschechischen Elbe bei Ústí nad Labem wurden im Frühjahr 2015 Rückstände aus der Chlorchemie in den Fluss eingetragen – mit schwerwiegenden Folgen für die Umwelt und auch für das Sedimentmanagement im Hamburger Hafen. Bei einer höheren PCB-Belastung darf Baggergut nicht in die Nordsee gebracht werden.

Download Artikel [pdf-Datei, 5 MB]


Hamburger Abendblatt, 22.01.2014

Struktur und Dynamik beeinflussen den Lebensraum Elbe. In dem Artikel „Die Elbe bekommt ihr Flussbett gemacht" wird der hydromorphologische Zustand der Elbe betrachtet und der Balanceakt zu einem naturnahen Flussgebiet aufgezeigt.

Download Artikel [pdf-Datei, 225 kb]


Hamburger Abendblatt, 06.10.2012

Das Hamburger Abendblatt hat in seiner Rubrik „Wissen" über quantitative und qualitative Aspekte des Sedimentmanagements im Elbe-Einzugsgebiet berichtet. In dem Artikel „Gifte schlummern im Bett der Elbe" wird das „Schadstoffgedächtnis" der Elbe unter die Lupe genommen.

Download Artikel [pdf-Datei, 225 kb]


HafenTV

 

Der Kanal „HafenTV“ der Hamburg Port Authority (HPA) zeigt die Dokumentationsserie „Sedimente im Hamburger Hafen“. Die Beiträge verdeutlichen, mit welchem Aufwand Sedimentmanagement im Tideästuar betrieben wird.

Mit freundlicher Unterstützung der HPA haben wir die drei Filme hier für Sie verlinkt.


Peilen und Baggern: Hafen TV ist den Sedimenten im Hamburger Hafen auf der Spur. Im ersten der drei Teile wird das Zusammenwirken von Peildienst und Baggerbetrieb erklärt sowie der weitere Transport des Materials aus der Elbe verfolgt.



Trennen und Deponieren: Im zweiten Teil stellt Hafen TV den Prozess der Trennung von Baggergut aus der Elbe in weitgehend unbelastete Grob- und höher mit Schadstoffen belastete Feinsedimente dar.



Untersuchungen auf hoher See: Im dritten Teil der Serie wird das Monitoringkonzept zur Umlagerung/Verbringung des Baggergutes in die Nordsee vorgestellt und vor Ort anschaulich erläutert.